Einen schönen guten Tag wünsche ich euch allen, die das hier lesen,
diesmal schreibe ich von der scheinbaren Buckelpiste, genannt Autobahn, auf dem Weg zurück von der inneren Mongolei, einer nördlichen Provinz Chinas, nach Peking. Heute ist nämlich ein Feiertag in China, also haben wir die drei Tage frei dazu genutzt mit einer Reisegruppe in die innere Mongolei zu fahren. Bis wir in Peking sind, sind es hoffentlich nur noch neun Stunden Busfahrt, genug Zeit also einen Rundbrief zu schreiben. Heute mit diesen Themen:
-ein Nachtrag zum letzten Rundbrief
-die Geschlechterrolle und Arbeitsverteilung
-Schwimmen und Futtern
-eine Todesfahrt mit Zwischenstopps
Im letzten Rundbrief habe ich (weiterlesen…)
Liebe Leute, die das hier Lesen, liebe Bekannte, liebe Freunde und nicht zu vergessen liebe Verwandte,
Über die letzte Woche gibt es eigentlich nicht so viel zu berichten, denn obwohl ich Nachtschicht hatte und jeden Tag in der Stadt war, ist doch nicht so viel dabei herausgekommen, was interessant zu berichten wäre. Am Dienstag war ich bei der Pekinger Universität, habe mich allerdings dort nur in den Park gesetzt und den Rundbrief geschrieben, was nicht so spektakulär war, am Donnerstag bin ich dann ein paar Sachen einkaufen gegangen, unter anderem auch Pinsel und andere Kalligrafieutensilien, am Mittwoch stand dann die verbotene Stadt auf dem Programm und am Freitag hieß es für mich erst mal ausruhen.
Deshalb nun folgende Themen, über die ich euch diese Woche erzählen möchte:
- Krankenhauserfahrung und die Lösung auf die Frage nach den Geldautomaten
- Guttenberg ein Star in China? Oder was chinesische Kunst gut macht
Am Dienstagmorgen, als ich von der Arbeit kam, war erst einmal alles wie sonst, doch irgendwann machte Sven, der der immer Badminton spielt, seine Türe auf und hüpfte durch das Zimmer. Er erzählte mir dann, dass er umgeknickt war und dass er nicht arbeiten gehen könne und zum Arzt wolle. Nun ist das aber nicht so einfach hier, denn so eine Art Hausarzt wie in Deutschland gibt es hier in China nicht, hier sind alle Ärzte in (weiterlesen…)
Liebe Leser,
der heutige Titel lässt darauf vermuten, dass ich mich ausnahmsweise einmal kurz fassen möchte. Das mag nun bei euch verschiedenste Emotionen auslösen, von Wut und Enttäuschung zu Freude und Glück, aber es ist nun einmal so. Zum einen war es ja nur eine sehr kurze Zeitspanne und zum anderen habe ich auch eigentlich nicht so viel Zeit zum schreiben, ich muss nämlich in zwei Stunden meiner Arbeit wieder nachgehen und wollte noch Vokabeln lernen, denn Zeichen kann man ja immer lernen und mein Ziel von 26 Zeichen am Tag will ich auch weiter verfolgen. Aber es gibt wieder Fotos, zwar nicht viele, aber vielleicht hilfreiche. Deshalb nur diese wenigen Themen. Hier ist ein ganz guter Artikel über das Leben in Peking zu finden,in dem viel Wahres steckt. Wen es interessiert, der kann ihn lesen.
http://www.zeit.de/2011/19/China?page=1
- Gerechtigkeit durch Ausgleich, ach wo?
- Polizeiumfrage oder gewollte Illegalität?
- Über den Ursprung der Suppe
- Versuch eines Überblicks, scheitern vorprogrammiert
- Knochenbrüche inklusive
Eines schönen Nachmittags, (weiterlesen…)
Liebe Leser, liebe Bekannte, liebe Verwandte,
sicherlich wundert ihr euch, weshalb denn gestern morgen kein Rundbrief bei euch ankam, was ganz einfach daran lag, dass ich vorgestern am Sonntag nicht die Zeit fand, beziehungsweise sie mir nicht nahm, um euch zu schreiben, denn da hatte ich ziemlich viel zu tun, beziehungsweise anzuschauen. Die Woche habe ich nicht so viel gemacht und besonders glücklich war ich auch nicht in der letzten Woche, weil ich mir beispielsweise am Dienstag an irgendetwas den Magen verdorben hatte, sodass ich dann um drei schweißgebadet aufgewacht bin und das Esserlebnis rückwärts wiederholte. Das war nicht so toll, aber ich glaube das gehört wohl irgendwie zu China dazu, einmal wenigstens. Das war auch nicht so schlimm, viel schlimmer war der nächste Tag, an dem ich daheim blieb, weil es mir eben nicht gut ging und den halben Tag in meinem Bett verbrachte, was dazu führte, dass ich irrsinnige Rückenschmerzen bekam und so nicht nur von meiner Appetitlosigkeit, sondern auch davon geplagt wurde. Die Appetitlosigkeit hielt dann bis vor zwei Tagen an, denn wenn man nicht weiß, woher so etwas kommt, dann ist alles irgendwie potentiell nicht gut, also ernährte ich mich erst mal von sesambrötchenartigen Teilen, denn die sind nicht so fettig und enthalten auch hauptsächlich nur Kohlenhydrate. Noch eine kleine Anmerkung: Kursiv gedruckt verweist ab sofort übrigens auf ein hoffentlich angehängtes Bild. Jetzt aber endlich zu den Themen, die da wären:
- Recycling auf Chinesisch
- Telefonterror?
- Stil, wo bist du?
- Neue Erkenntnisse über die chinesische Arbeitsweise
- Bilderkauf
- Kungfuwarten
- Schuhsuche, oder die 45er die passen schon, keine Sorge
- Zweifach heißes Peking
- Räucherstäbchen, Regen und jede Menge Buddhas
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Liebe Leser,
heute schreibe ich direkt aus dem Herzen Pekings und habe eine gute Nachricht für euch. Dieses Mal gibt es wieder mehr Bilder. Und meine Berichte werden in nicht allzu ferner Zukunft auf der Blog Seite von Voy Contigo erscheinen, einem Freiburger Geschäft, das vor allem Dinge zum Draußen abenteurern verkauft. Von denen habe ich unter anderem meinen Rucksack, weshalb ich sie gefragt hatte, ob ich nicht meine Berichte dort online stellen kann, was nun auch dankenswerterweise möglich sein wird. Sobald ich herausgefunden habe, wie man dort Bilder einbindet, werden die Artikel dort für euch immer lesbar sein, in einer schöneren Form als hier und vor allem mit eingebundenen Bildern und vielleicht sogar Videos wenn das funktioniert. Also lasst euch überraschen. Ich werde allerdings auch weiterhin die Rundbriefe als E-Mail verschicken, nur werden dort vielleicht nicht so viele Bilder dabei sein, da von manchen Lesern die Postfächer sonst überfüllt würden. Zu finden wird das hier sein: http://blog.voycontigo.de/ unter der Rubrik “unsere Kunden unterwegs” und dann “Nils in China”. So nun aber endlich zu den von euch bestimmt schon heiß ersehnten Themen dieser Woche:
- ein neuer Park, viel viel Tee, Ruhe und eine neue Lehre für das Chinaleben
- Schein und war, die Olympiade, oder das was davon bleibt
- ein kurzer Vergleich: Ostern mit dem 1. Mai
- Luxusgut Karteikarten
- Deutsche Gründlichkeit mitten in Peking
- Unser bescheidenes Heim
- Kochversuche
- Hotpotessen, ohne Schweiß kein Preis?
- das Gute an der Ein-Kind-Politik
- Fotomarsch und Militär, beziehungsweise: Die Rolle des Militärs
- Die Orangemützensekte und Kreativität auf Chinesisch
- Hochzeit und die Jagd nach dem einen eigenen Moment (weiterlesen…)
Liebe Leser,
jetzt etwas verspätet endlich der bestimmt von euch schon sehnlichst erwartete neue Rundbrief, in dem es aber mal um nicht allzu viel gehen wird, da ich letzte Woche gar nicht so viel gemacht habe, es wird gerade so ein bisschen Alltag hier bei mir, deshalb nun folgende Themen:
- etwas über meine Arbeit
- Kungfuschuhkauf und Karteikartensuche, oder fahre wohin und frage dich durch.
- Regen
- Osterbesuch
So, dann fangen wir doch mal mit meiner Arbeit an, ich arbeite 5 Tage die Woche, ohne Wochenende, ja in einem Heim für autistische Kinder, wobei das eigentlich eher Jugendliche sind, der älteste glaube ich 18. Die Arbeit ist eigentlich ganz nett, nur sind sehr viele Phasen, wo es nichts zu tun gibt, sodass man zum Beispiel dann eine Stunde Mittagsschlaf mit den Kindern machen kann, was zwar ganz angenehm ist, woran man sich aber erstmal gewöhnen muss, wenn man schon mal unter Dauerstress gearbeitet hat, wo es immer etwas zu tun gab, (weiterlesen…)