
Ich muss zugeben, dass, obwohl ich nun schon seit 1 3/4 Jahren in Barfußschuhen unterwegs bin, der Seeya LS mein erster Zehenschuh ist. Ich hatte schon mehrere anprobiert, doch bedingt durch meinen wirklich dicken großen Zeh, hatte ich nie die perfekte Passform. Der Seeya mit dem Klettverschluss war da anders. Die minimalistische Sohle gefiel mir auf Anhieb und auch das weiche Material zwischen den Zehen, ermöglichten mir, trotz des “dicken Onkels”, eine perfekte Passform. Nur optisch trafen sie noch nicht meinen Geschmack. Umso gespannter war ich auf die neuen Seeya in geschnürter Ausführung.
Wie schon erwähnt setzt der Seeya LS auf die gleiche Sohle, wie der klassische Seeya. Das Obermaterial hat sich jedoch geändert. Es ist ein ähnliches Material, wie es auch bei dem New Balance Minimus Trail (MT00) zum Einsatz kommt. Es ist sehr technisch und stabil, aber nicht dehnbar. Zwar kann man mit der Schnürung ein wenig an der Weite des Schuhs variieren, jedoch dürfte der Seeya LS bei Schuhträgern mit wirklich breiten Füßen an seine Grenzen kommen.

Dennoch ist der Tragekomfort für mich perfekt. Das Obermaterial ist so luftig, dass wenn man keine Socken an hat, man bei kleinster Fußbewegung einen Luftzug durch den Schuh spüren kann. Die Zunge ist super weich und die Optik ist zwar ein wenig arg “verwebt”, aber dennoch gefällt mir der Sneaker-Look sehr.

Mit der Sohle und der Optik, ist er ein perfekter Allrounder. Sportliche gesehen ist er vom Fitnessstudio, über CrossFit, bis hin zu Laufeinheiten zu Allem einsetzbar. Aber eben auch im Alltag ist er ein super Sneaker und trainiert, durch die extrem flexible Sohle, den Fuß bei jedem Schritt gleich mit. Seit gut 2 Monaten habe ich ihn zu etwa 70% der Woche an. Auch mal an Regentagen, da wird es natürlich dann gleich feucht im Schuh. Dafür ist er aber auch genauso schnell wieder trocken.
Endlich wird es wieder etwas bunter an unseren Füßen – mit den Zehensocken von Injinji!
Die Performance Lightweight No Show (hier in Fresh Green) sind kurze und leichte Zehensocken. Sie eignen sich sowohl für Zehenschuhe VIBRAM® FiveFingers® als auch für herkömmliche Schuhe.

Die Zehensocken bestehen aus 75% CoolMax®, 22% Nylon und 3% Lycra®. Der Lycra®- Anteil erleichtert das An-und Ausziehen und sorgen für eine schöne Form.
Die Injinji-Socken (hier in Mariner Blue) eigenen sich für alle Sportarten und sind auch im Alltag sehr angenehm zu tragen.

In der Variante “No Show” sind die Socken so hoch, dass sie von einem Sportschuh verdeckt werden.

Die Zehensocken Outdoor Crew bestehen zu 70 % aus hochwertiger Merinowollfaser NüWool™. Auf natürliche Weise wirkt das Material geruchsreduzierend und ist außerdem atmungsaktiv. Zudem hat Merinowolle die hervorragende klimatische Eigenschaft, dass sie im Sommer die Füße angenehm kühl hält und im Winter warm.
Auch die Outdoor Crew Zehensocke hat einen Lycra®-Anteil der für eine gute Passform sorgt und das An-und Ausziehen erleichtert.

Viel Spaß beim Stöbern im Injinji Sortiment!
Eure Simone
Vor zwei Wochen war ich zum Klettern in Südfrankreich. Noch kurz vor dem Urlaub hab ich mir die Rondo, eine Boulder-Kletterhose von E9, zugelegt. Die Kollektion von E9 haben wir im Zuge der bevorstehenden Eröffnung unserer Bouldergarage in unser Sortiment aufgenommen. Mit der Bouldergarage werden wir unser Angebot um Produkte rund ums Bouldern und Klettern erweitern. Die Eröffnung findet übrigens am 05. Mai 2012 von 10:00- 19:00 h statt.
Aber zurück zur Rondo von E9. Warum ist sie meine neue Zauberhose?
Ganz einfach: Ich habe mir mit dieser superbequemen Kletterhose einen neuen Kletterhorizont eröffnet und meine erste französische 7a (UIAA-Wertung ~
vorgestiegen. Für die Nicht-Kletterer unter Euch sagt das jetzt möglicherweise nicht viel, für andere ist es Pillepalle. Für mich persönlich aber ein Quantensprung. Um den es hier aber gar nicht weiter gehen soll.

Nun glaub ich zwar nicht, dass das Erreichen eines neuen Grades ausschließlich an der Rondo gelegen hat, aber sie hat ihren Beitrag geleistet: die Rondo trägt sich z.B. durch den weichen Bund sehr bequem und sitzt auch super unter dem Klettergurt. Der Stoff ist durch den Elastananteil in sämtliche Richtungen dehnbar, auch bei hohem Antreten z.B. muss man nicht erst gegen die Hose ankämpfen, um den Fuss auf den Tritt zu bekommen. Dazu ist sie schön leicht und luftig, gleichzeitig aber für so ein dünnes Stöffchen erstaunlich robust und windabweisend. Ich bin absolut zufrieden.
Einziger, von außen an mich herangetragener Kritikpunkt: an einem einigermaßen wohlgeformten Hintern könnte die Rondo etwas figurbetonter sitzen, um diesen auch zur Geltung zu bringen
Da man aber mit der Rondo am Fels grundsätzlich eine gute Figur macht, ist das vielleicht zu vernachlässigen.
Er fühlt sich super an und ist optisch hervorragend gelungen. Der Fuß sitzt gut drin. Man läuft regelrecht federnd …. solange man sich nicht auf den Trails befindet. Nicht umsonst bewirbt Salomon diesen Schuh mit dem Slogan: “von der Haustür bis zum Trail”.
Der Cross Max ist sicherlich ein super Crossover-Schuh. Der Fuß sitzt sehr gut im Schuh: vorne durch den engen Schnitt (das dehnbare Material läßt ihn aber nicht zu eng werden), hinten durch die schön ausgeschnittened Ferse (die Knöchel scheuern nirgends).
Auch die Sohle ist ein Mix aus Straßen- und Trailschuh. Sie hat die Führungslinie vom Straßenschuh bekommen und das griffige Profil vom Trailschuh.
Das weiche Laufgefühl kommt wahrscheinlich von der weichen Sohle. Entweder ist die Außensohle oder die Mittelsohle sehr weich. Leider führt dies auch dazu, dass man jeden einzelnen Stein merkt. (Die Sohle des XT Wings mag insgesamt härter sein, verhindert aber so das Durchdrücken faustgroßer Steine zur Fußsohle). Also Feldwege entlang eines Waldstücks sind schon fast das höchste der Gefühle … auch hier wird man die Steine bemerken.
Darüber hinaus führt sein schlanker Schnitt und eine höhere Position des Fußes (evtl. verursacht durch ein höheres Dämpfungselement?!) zur Verminderung der Trittsicherheit. Während der XT Wings wie ein Kajak eine 2. Stabilität hat (man denkt “jetzt müßte ich eigentlich umknicken” und tut es dann doch nicht), bin ich mit dem Cross Max schon mehrmals umgeknickt. Von daher muß man den Cross Max mit der Pronationsstütze wirklich empfehlen (wobei ich diese als zu extrem drückend empfand. Von daher hatte ich mich gegen einen Schuh mit Pronationsstütze entschieden).
Der Schuh ist sicherlich gut, wenn man von Kirchzarten oder der Wiehre mal kurz den Schwarzwald streift (sprich, man hin- und auch wieder zurück laufen muß), aber nicht geeignet für den Heavy Duty Einsatz.
Artikel verfasst von Sven Buchheister / mehr Infos: www.blackforesttrailrunning.de

Mit dem Schuhhersteller Nimbletoes® by Joe Nimble, erweitert voycontigo das Barfußschuh-Sortiment um einen weiteren, exotischen und ganz besonderen Schuhspezialisten im Bereich der Barfußschuhe. Bevor ich euch aber die feinen Barfußschuh-Häppchen vorstelle, möchte ich noch einige Worte über den Hersteller Nimbletoes® und den Gründungsvater Joe Nimble verlieren…
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Das ist nun mein dritter Inov8-Schuh und um es gleich vorweg zu nehmen, mein absoluter Favorit.
Den ersten Großeinsatz hatte ich mit diesem Modell beim Goretex-Transalpin-Run 2010. Erstmals bin ich einen Etappenlauf komplett, aber auch wirklich jeden Meter mit nur einem Schuhmodell gelaufen. In diesem Fall waren es 8 Etappen mit 310 Km und ca. 12.000 Hm.
Der Schuh war vor allem in den besonders felsigen und geröllhaltigen Passagen absolut trittsicher und bietet einen guten Schutz an der Spitze und an den Seiten. Gerade wenn die Beine schon etwas müde sind und man in felsigem Gelände anschlägt, weiß man das zu schätzen.
Aber das absolute persönliche Highlight waren für mich (weiterlesen…)