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Okt
2012
04
Verfasst von: Lukas

Kundenbewertung von Ludwig: Joe Nimble – Nimbletoes – Gripster

Hier eine sehr interessante Kundenbewertung für den Gripster von Nimbletoes

Danke Ludwig für deine Bewertung :)

“Der Gripster passt wie angegossen. Obwohl mir mein Orthopäde wegen einer beginnenden Arthrose dickere, weiche, dämpfende Sohlen anrät, bin ich nach einer vierwöchigen Testphase des Gripster begeistert. Beschwerdefreies, entspanntes Laufen und Griffigkeit auf Asphalt, Pflaster, Kopfsteinpflaster, Sand, Schotter und Gras.

Die gelegentlichen Schmerzen an den Sprunggelenken haben sich während der Zeit eher verringert.Der Wechsel auf einen “normalen” Schuh war unangenehm: Ich hatte ständig das Gefühl, einen Keil unter der Verse zu haben. Deshalb habe ich mir gleich noch 2 Nimbletoes zugelegt, den Trekkster und denTownster. Passform und Eigenschaften genau so optimal wie beim Gripster. Das unbedeutend höhere Gewicht des robusten, wasserabweidenden Lederobermaterials spürt man praktisch nicht. Einziger Nachteil: Beim Gripster habe ich nach 4 Wochen häufigen Tragens (50-80 km / Woche) bereits einen deutlichen Abrieb im Fersenbereich bemerkt, und das bei einem Körpergewicht von nur 68 kg.”

 

Wir hoffen, diese und weiter Bewertungen helfen Euch, bei der Auswahl für Euren perfekten Schuh. Für Fragen stehen wir Euch natürlich jeder Zeit zur Verfügung. Ein Blick in unseren Shop lohnt sich immer :)

 

Grüße aus Freiburg,

 

Lukas

Sep
2012
14
Verfasst von: Anja

Barfußlaufen, nur keine Hemmungen!

Nun sind wir auch im TV Südbaden erwähnt worden!

Barfuß laufen ist deutlich schonender für die Gelenke, als das Laufen in “normalen” Schuhen. Barfußläufer setzen meist mit dem Ballen oder dem Mittelfuß zuerst auf, ihr Fuß kann den Aufprall abmildern. Jogger mit gepolsterten Schuhen beispielsweise, landen dagegen direkt auf der Ferse, Knie und Hüfte fangen den Stoß ab. Daraus folgt, dass Barfußlaufen mit einem geringeren Verletzungsrisiko verbunden sein kann. Um nicht gänzlich barfuß laufen zu müssen, sind Barfußschuhe eine tolle Alternative, sie schützen den Fuß vor spitzem Untergrund oder vor herumliegenden Glasscherben.

Dr. Ludwig Schwering, Orthopäde empfiehlt in diesem Beitrag, Barfußschuhe zur Unterstützung bei Fußdeformitäten einzusetzen. Allgemein werden durch das Barfußlaufen die Fußmuskeln gestärkt, die Nervenfasern stimuliert und die Durchblutung vom Zeh, über den Fuß bis hin zum Oberschenkel gefördert.

Aug
2012
28
Verfasst von: Lukas

Kundenbewertung Vibram FiveFingers – Seeya

Hier eine wirklich gut strukturierte und ausführliche Kundenbewertung von Daniel über den Seeya von Vibram FiveFingers – Vielen Dank!

So eine Bewertung ist vor allem für andere Kunden/Interessenten sehr wichtig und sehr hilfreich bei der Suche nach dem perfekten Schuh.

Daniel scheibt:

In meinem Schuhregal befinden sich mittlerweile 4 Paar Vibram Fivefingers. Diese trage ich fast immer mit LIZARD-Zehensocken. Das ist aus meiner Sicht nicht nur deutlich angenehmer, sondern verhindert auch zuverlässig unangenehme Geruchsbildung in den Schuhen.

Begonnen hat bei mir alles mit den Fivefingers Speed, die ich mir ursprünglich als Alltags-/Freizeitschuh zugelegt hatte. Begeistert von dem grandiosen Tragegefühl (es brauchte allerdings ein wenig Eingewöhnungszeit), folgte als nächstes ein paar KSO Trek in schwarzem Känguru Leder. Diese waren zwar toll als super bequemer Alltags-Schuh, aber dank der Speed habe ich schnell festgestellt, dass die Fivefingers auch grandios für sportliche Aktivitäten geeignet sind. Um für diesen Einsatzbereich noch ein zweites Paar parat zu haben und weil mir die gelbe Farbgestaltung grandios gefiel, folgten die Komodo Sport, die schnell zu meinem Lieblingsmodell im Freizeitbereich avancierten.
Die Speed nutzte ich fortan vor allem zum Joggen und wenn es in den Bergen oder auf Floßtouren mal schmutziger wurde. Das schwarze Obermaterial ist absolut immun gegen jede Art von Flecken. Eine Runde in der Waschmaschine und sie sehen wieder aus wie neu.

Zu Zeiten „klassischer“ Laufschuhe war Joggen nie so wirklich mein Sport. Binnen kürzester Zeit hatte ich massive Schmerzen im Vorderfuß, von den Knien ganz zu schweigen. Von daher hatte ich meine Chance jemals ein Läufer längerer Strecken zu werden, längst aufgegeben.
Nachdem ich aber diverse positive Berichte zum Thema Barefoot-Running gelesen hatte, versuchte ich es noch einmal in den Vibram Fivefingers Speed. Es braucht einige Zeit (Monate), bis Bänder, Gelenke und Muskeln sich an den Vorderfußlauf gewöhnt hatten, aber meine spezifischen Beschwerden wurden vom ersten Lauf an schlagartig besser.
Seitdem bin ich regelmäßig in den Speed und Komodo gelaufen und ein großer Fan der Fivefingers in diesem Einsatzbereich geworden. Da war es natürlich naheliegend, nun auch den absolut puristischsten Running Schuh der Fivefingers Serie, den SeeYa, zu testen. Mein Laufpensum liegt pro Lauf bei etwa 7 bis 22km bei durchschnittlich 3 Läufen pro Woche.

Nachfolgend meine Erfahrungen mit den Vibram Fivefingers SeeYa:

Weniger Schuh geht kaum - das perfekte Trainingsgerät für den anspruchsvollen Barfuß-Sportler!

Passform: In normalen Schuhen trage ich meist Größe 42. In den Speed. Komodo und auch KSO Trek lag ich immer zwischen 41 und 42, fühlte mich aber in 42 stets ein klein wenig wohler. Erst recht, da der Fuß während des Laufs ja noch leicht anschwillt. Das identische Bild zeigte sich auch bei den SeeYa. Wer also ein Paar der genannten Modelle besitzt, kann beim SeeYa beruhigt zur gleichen Größe greifen. Mit Blasen oder Reizungen hatte ich bisher bei keinen meiner Fivefingers Probleme.

Gewicht und Sohle: Die SeeYa sind unglaublich leicht und flexibel. Auch wenn die Sohle die gleiche Struktur wie die Speed und Komodo aufweist, so ist sie doch noch einmal bedeutend dünner und flexibler. Trotzdem sind spitze Steine, Wurzeln und andere Unebenheiten im Untergrund auch bei empfindlichen Füßen kein Problem. Für mich die perfekte (minimalistische) Mischung aus Barfußgefühl und Schutz.
Obermaterial: Das Obermaterial ist – passend zur Sohle – wahnsinnig dünn und leicht. Ich würde fast behaupten, dass sich meine Zehensocken am Fuß dicker anfühlen, als die SeeYa selbst. Beim Laufen sorgt diese äußerst spartanische Materialauswahl für ein ultimativ leichtes Barfußgefühl.

Haltbarkeit und Fleckempfindlichkeit: Die Sohle zeigt nach etwa 70km vergleichbare Abnutzung wie die Speed und Komodo. Also relativ wenig Abrieb. Bei meinen Speed hat nach zwei Jahren intensiver Nutzung der Stoff auf der Innenseiten der großen Zehen Löcher bekommen. Noch lange bevor die Sohle ernsthafte Abnutzung zeigte.
Bezüglich Fleckenresistenz bin ich vom SeeYa positiv überrascht. Das strahlende Gelb der Schuhe war nach einigen Läufen in Matsch und Staub in weiten Teilen einem Braun-Grau gewichen. Eine Runde bei 40°C in der Waschmaschine und die Schuhe sehen wieder zu 100% aus wie neu. Sehr erfreulich!

Halt / Stabilität: In diversen Rezensionen zum SeeYa hatte ich gelesen, dass der Schuh aufgrund des äußerst dünnen Materials eher locker am Fuß sitzt und leicht verrutscht. Dadurch kamen einige Rezensenten zu dem Ergebnis, dass der SeeYa nur für den einfachen Geradeauslauf auf Asphalt geeignet sei.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Mit den genannten Rezensionen im Hinterkopf habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht doch für die kleinere Größe 41 entscheide, um einen maximalen Halt am Fuß zu erzielen. Am Ende habe ich mich, um meinen Füßen auch bei längeren Läufen ausreichend Freiraum zu bieten, für Größe 42 entschieden. Wie sich herausgestellt hat war dies die absolut richtige Entscheidung. Natürlich sitzen die Schuhe nicht ganz so fest wie ein geschnürter und deutlich massiverer Speed. Trotzdem sind auch Trailruns oder schnelle Frisbee-Sessions in den SeeYa überhaupt kein Problem. Der etwas leichtere Sitz des Schuhs stört mich überhaupt nicht und die Schuhe bleiben bei mir auch bei mäßigen Querbelastungen sicher am Fuß. Einzig bei sehr schnellen Richtungswechseln merke ich ein leichtes Verrutschen des Schuhs, was aber kaum stärker als beim Komodo ausfällt.
Auch die Aussage, dass der Schuh nicht hinreichend fest an der Ferse sitzt kann ich nicht bestätigen. Bei beiden Aspekten mag es aber auch vorteilhaft sein, dass ich die SeeYa eigentlich immer mit Zehensocken trage.

Primäre Eignung: Auch wenn gewisse Querbelastungen von den SeeYa besser verkraftet werden, als ich aufgrund der Rezensionen erwartet hatte, so lässt sich ihr primäres Einsatzgebiet nicht verleugnen: Simples laufen auf einfachen bis mäßig anspruchsvollen Untergründen. Und selbst hier forderte mir der SeeYa nach fast 2 Jahren (moderater) Lauferfahrung in den Speed und Komodo einige Übungsläufe ab, bis sich meine Fußmuskulatur an die noch deutlich direktere Belastung gewöhnt hatte. In den ersten Läufen kam es nämlich erstaunlich schnell zu Ermüdungserscheinungen in den Füßen.
Wenn man sich aber erst einmal an dieses besonders intensive Barfußgefühl gewöhnt hat, dann fühlt sich der SeeYa absolut grandios an. Kürzlich bin ich meinen ersten Halbmarathon in diesen Schuhen gelaufen und war absolut begeistert.

Fazit: Wer bereits Erfahrung mit Fivefingers gesammelt hat und den ultimativen Laufschuh sucht, ist beim SeeYa absolut richtig. Wer bisher noch in gedämpften Sportschuhen unterwegs ist, dem empfehle ich für den Einstieg ins Laufen den Speed, als Allrounder den Komodo, die beide ebenfalls ein grandioses Barfußgefühl bieten, den Fuß aber etwas sanfter an die neue Herausforderung heranführen. Wer bereits ein erfahrener Barfußläufer ist, für den ist der SeeYa wahrscheinlich die absolute Krönung des natürlichen Laufgefühls.

Ich bin absolut begeistert vom SeeYa und kann festhalten, dass er meine positiven Erwartungen voll erfüllt hat, ohne die befürchteten negativen Eigenschaften in Bezug auf Sitz/Stabilität zu zeigen. Von daher für alle begeisterten Barfußläufer ein absoluter Kauftipp!

 

 

Mai
2012
18
Verfasst von: Jenny

Kundenstimmen: “Barfuß mittendrin”

Andrea und Christian waren so nett, Ihre Barfußschuh-Erfahrung beim Schluchseelauf mit uns zu teilen:

Nachdem mir meine Partnerin Andrea seit Monaten von ihren tollen Zehenschuhen vorschwärmt, habe ich mir im April Vibram Five Fingers gekauft. Eingeweiht haben wir sie am 1. Mai bei einer schönen Wanderung – hat total Spaß gemacht. Tja, und letzten Samstag haben wir uns kurzfristig dafür entschieden, am 28. Schluchseelauf teilzunehmen. Ein 18,4 km Lauf rund um den landschaftlich malerisch gelegenen Schluchsee im Südschwarzwald. Erst am Sonntag früh fiel mir siedend heiß ein, dass ich ja meine Joggingschuhe gar nicht dabei habe, nur die Five Fingers, die ich am Wochenende eigentlich bei einer kleinen Runde austesten wollte. Und so kam es, dass ich mehr oder weniger freiwillig das Experiment gemacht habe, ob man direkt von “normalen” Schuhen auf Barfußschuhe umstellen kann. Und ich sage Euch: man kann!

Schon beim Hochlaufen vom Parkplatz zum Startbereich raunt es hinter uns “Hühnerfüße”. Damit muss man vorerst wohl als Barfußläufer leben. Zusammen mit insgesamt um die 3.400 anderen Läuferinnen und Läufer haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Es ging vom Start weg ziemlich gut. Wir hatten uns bei einer etwas langsameren Gruppe eingereiht, weil wir absolut nicht auf Zeit laufen wollten. Das war auch richtig so, konnte ich damit doch in Ruhe die verschiedenen Laufstile ausprobieren, die mir die neuen Schuhe ermöglichen. Über die Ferse wie bisher – geht, macht aber nicht so richtig Sinn. Also über den Ballen, richtig schön vorne abfedern. So läuft es sich am angenehmsten, aber nur bis die Waden anfangen zu brennen. Also zur Entlastung wieder über die Ferse. Zwischendurch teste ich ein ganz flaches Aufsetzen. Aber wann immer es geht laufe ich vorne und es macht einfach nur Spaß! Leicht und in unmittelbarem Kontakt zum Weg, fühlt sich klasse an. Ich komme sehr gut zurecht und freue mich bei jedem Kilometerzeichen wie ein Schneekönig, dass ich mit meinen neuen Five Fingers dabei bin. Und warte darauf, dass ich “einbreche”, auf den alten Laufstil zurückfallen muss oder dass es vielleicht gar nicht mehr weitergeht. Aber die Waden “halten” und ich laufe immer längere Etappen “vorne”.

Regelmäßig werden wir von anderen Läufern gefragt, wie es sich in diesen Schuhen läuft, ob das nicht ungesund sei, ob man die auch mit Fußbeschwerden tragen könne, wo es die Schuhe gibt, was die Schuhe kosten, usw. Und ich frage mich, warum wir keine Flyer dabei haben. Bereitwillig geben wir allen Auskunft und machen kräftig Werbung, damit in den nächsten Jahren noch viele Barfußläufer dazukommen.

Auf dem Foto seht Ihr uns nach 1h 53min im Ziel – mit unseren Vibram Five Fingers.

Und wie ging es mir am Montag? Nun, ich gebe zu, ich hatte Muskelkater in den Waden und Treppensteigen war nur eingeschränkt möglich. Aber schon am Dienstag habe ich bei Voycontigo im Internet nach Modellen geschaut, die ich auch im Büro anziehen kann (ohne dass man mich auf die Hühnerfüße anspricht). Schließlich will ich jetzt nicht mehr mit diesen komischen, vorne engen und viel zu klobigen Schuhen rumlaufen, die man früher getragen hat – vor den Barfußschuhen!

Christian

 

Vielen, vielen Dank, Christian, für diesen interessanten Beitrag!